Jugendleiter- Ausflug 2011…   15.10.11

Schwalbe-Übungsleiter mit besonderem Rad-Erlebnis im Weserbergland ….

Die Jugendarbeit ist dem Schwalbe-Vorsitzenden ein besonderes Anliegen. Neben internen, organisatorischen Aufgaben leitet er persönlich seit Jahren im Frühjahr einen Jugendausflug und im Herbst eine Fahrt der Übungsleiter/ innen. „Ausflüge seit 22 Jahren lassen einem schon mal die Ideen ausgehen“, merkt Stemmer an, „dieses Mal war es aber wieder ein Volltreffer!“ Mit dem Glück des tüchtigen war der Samstag ein „goldener“ Oktobertag und somit die halbe Miete zum gelingen. Die 8köpfige Gruppe aus den Bereichen Radball, Kunstfahren und MTB machte sich sehr früh mit dem Kleinbus auf in Richtung Osten, ins Weserbergland. Zur Frühstückszeit um 9.00 Uhr wartete ein gedeckter Tisch im Cafe Lutz in Bodenwerder bei Hameln. Diese Stärkung war hochwillkommen und auch sehr hilfreich zum folgenden Geschehen.

Jenseits der Weser im Mini-Örtchen Buchhagen wartete ein „Sonderzug“ auf die Oelder Gruppe. Bei näherem Hinsehen entpuppte sich dieses Schienenfahrzeug als handgetriebene Draisine. Bei der Erklärung der örtlichen Reiseleiterin fiel der Satz:“ Das Ganze ist kein Kindergeburtstag!“. Gleich nach Abfahrt wurde klar, wie gehaltvoll diese Aussage war. Das tonnenschwere Gefährt wollte 5 Kilometer weit bewegt werden, und auf der Hinfahrt stets leicht bergauf. Da musste stets die halbe Mannschaft ans „Ruder“, ein Gestänge war auf und ab zu bewegen . Teamwork war so gefragt wie nie. Nur wenige hatten Zeit und Muße, sich die schöne Gegend anzuschauen: Durch Täler der Hügellandschaft, über kleine Brücken, durch einen Wald, kleine Orte…. In Kirchbrak mussten sogar Schranken betätigt werden, um eine Straßenkreuzung zu meistern. Der Zielbahnhof Dielmissen war ein alter Zement- Steinbruch.

Zeit zum Ausruhen war nur kurz vorgesehen. Dann warteten zwölf Fahrräder der unmöglichsten Art auf die geschickten Schwalbe- Experten: Hochrad, Niedrigrad, Ein-Rad, 2-Rad, 3er Rad, 4er und 5er Rad, Verkehrte Welt-Rad. Der Spaß konnte größer nicht sein. Ein Bogenschießen zum Ausklang erforderte dann noch einmal ein anderes Geschick. Schützenkönig wurde Heinz-Ulrich Voßhans. Sein Preis, eine original klingende Lok-Flöte, kam während der Heimfahrt des Öfteren zum Einsatz. Die Fahrzeit betrug nun nur noch eine halbe Stunde. Es war die reinste Wohltat bei inzwischen auch angenehmeren Temperaturen. Der letzte Stopp erfolgte dann in der Rattenfängerstadt Hameln. Unter sachkundiger Leitung gab es allerlei Wissenswertes zur Geschichte und Architektur zu hören und zu erleben. Die weltbekannte Rattenfänger- Geschichte hat einen durchaus realen Hintergrund. Der ist allerdings nicht so sehr dramatisch:

Vor etlichen hundert Jahren verlor Hameln ca. 300 „Kinder“ der Stadt, die gemäß dem Geheiß von Werbern nach Amerika übersiedelten. Die besagten Nager gehörten früher insbesondere zum Alltag, wenn man an die vielen Mühlen entlang der Weser und kleinen Flüsschen denkt. Das Stadt-Marketing des Mittelalters brachte beide Sachverhalte bis heute gewinnbringend zusammen.

Nach einer Stärkung im Pfannkuchenhaus machten sich die Oelder Radsportler äußerst zufrieden auf den Heimweg.

 

 

 

 

 

 

Jugendausflug 2011
Samstag, 28. Mai
Fort Fun
  -  Die Tatonka- Tour

Schwalbe- Jugendausflug zum Fort Fun im Sauerland. 

Seit mehr als 20 Jahren führt der heutige Schwalbe- Vorsitzende „Swallow Chief“ Norbert Stemmer die Vereinsjugend einmal im Jahr hinaus aufs Land und hinein ins Vergnügen. Stemmer:“Wir Schwalben  haben aus der Not eine Tugend gemacht und investieren Zeit und Geld in unsere Jugendarbeit.“  Die Busausflüge sind zur festen Größe im Verein geworden. Mit den Jugendbereichen aus Radball, Kunstfahren und Mountainbikern kam dieses Mal eine 35köpfige Schar zusammen. Eines der beliebtesten Ziele wurde mal wieder angesteuert: Fort Fun in Bestwig-Wasserfall. Ein kühler aber regenfreier Tag bildete die Basis für ein herausragendes Freizeitvergnügen. Für jeden Grat des Nervenkitzels wurde etwas geboten: Das zugige Riesenrad lud alle Schwindelfreien ein, den Rausch der Geschwindigkeit konnte man im Zug der Teufels Mine oder in der kleineren Marienkäferbahn erleben. Mit Überschlag flößte die SpeedSnake, die rasende Schlange Respekt ein.

 Nichts für Wasserscheue war die Fahrt auf dem Rio Grande und auf Wild River. Die Sommerrodelbahn Trapper Slider war eine der herausragenden Attraktionen. Die mutigsten Jung-Schwalben flogen mit dem riesigen Adler „Wild Eagle“ hoch durch die Lüfte, über den ganzen Park hinweg. Die Fahrt mit den Straßenkreuzern der 50er Jahre auf dem Beverly Hills Drive war dagegen ein beschauliches Vergnügen.  Da wurde es sehr deutlich, dass der „Anführer“ Norbert Stemmer diese Art des „bodenständigen“ Vergnügens immer den Vorzug gab. Nur einmal zollten ihm die Kleinen Respekt, als er sich wagemutig in die Pyramide des Wild Ravers begab. Es war nicht ganz klar, was drinnen hinter der verriegelten Eingangstür abging. Allerdings ließen die heftigen Beats die Außenwände erzittern. Leicht benommen trat „Swallow Chief“ nach 5 langen Minuten wieder ins Freie. Eine rotierende Käfig-Zentrifuge hatte alle Mitfahrer nach außen in die Maschen gepresst und das Oben und Unten geriet durcheinander. Die Bässe des „Ravers“ wirkten ein wenig betäubend, das half, den Ritt zu überstehen. Jedem das seine!

Die Heimfahrt geriet dann eher zur „Stillen Messe“. K.o. aber sehr  zufrieden fielen einige Augen zu. Mit den Gedanken noch beim „Wild Raver“ kam die Entspannung beim Schwalbe-Boss Stemmer erst Stunden später zum Tragen. Die Jugend applaudierte und schwor: Im nächsten Jahr wieder!“

Nachsatz:

Die große Stunt-Show, die dieser Tour ihren Namen gab, fand so nicht statt. In erweiterter Kulisse konnte man an den Proben für die neue Show teilnehmen. Dort wurde unter anderem das Geheimnis gelüftet, wie man eine Steilwand hoch laufen kann.

   

 

 

 

Jugendausflug 2010 : 
ZOOM in Gelsenkirchen:     Die affengeile Tour !

 

Jung-Schwalben machten eine Expedition in Afrika, Asien und Alaska.

Leitete der Schwalbe- Vorsitzende Norbert Stemmer im Vorjahr als „Swallow Chief“ die Vereinsjugend zu den Karl-May-Festspielen, so ließ er sich aktuell in „Indiana Swallow-Jones“ umtaufen. Als Expeditionsleiter führte eine große Jung-Schwalben-Schar durch die Wildnis Afrikas, Asiens und Alaskas. Das ist im ZOOM von Gelsenkirchen an einem Tag machbar. Die Ereignisse wechseln im Stundentakt : Chinesischer Park, Dschungel von Borneo mit Orang Utans, Kletterpark mit mystischen Drachengestalten. Erst nach einiger Überlegung gab es einen Schönheitsfehler in Asien – die Tiger von Eschnapur wurden vermisst. Im afrikanischen Teil der Zoo-Anlage gab es um einiges mehr zu entdecken. Die typisch großzügigen Gehege ohne Gitterfenster beeindruckten gewaltig. Die Savanne mit den Antilopen, Büffeln, Giraffen, die Fahrt mit der Queen Mary zu den Brutplätzen der Flamingos und vielen anderen gefiederten Gästen, Krokodile tauchten nicht unter dem Kiel her, aber um die Ecke schnaufte ein gewaltiges Flusspferd nach einem Tauchgang.
Affeninsel Steg

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Kletterpark 1 Kletterpark 2
Viele Eindrücke werden im Gedächtnis haften bleiben, das schöne Wetter am Samstag, dem Tag Lena 1, beeinflusste den Ausflug natürlich in positivster Natur. Speziell die Jüngsten fanden unzählige Spiel- und Klettermöglichkeiten vor. In Alaska gab es zum Beispiel eine kleine Goldmine mit einer entsprechenden, alten Waschanlage. Die Erwachsenen ließen es sich im benachbarten „Diner“ bei einem kühlen Getränk gutgehen. Nun ja, für die Eisbären ließ sich keine Tiefkühl- Umgebung herzaubern. Soweit ist die Zoo-Technik noch nicht fortgeschritten. An mancher Stromschnelle mit fetten Lachsen (oder Kois) konnte man sich wie am Yukon-River fühlen. In einer verlassenen Ranger-Hütte schnarrte nur noch das Funkgerät, einige ausliegende Umgangsregeln bei einer „bärigen“ Begegnung ließ einen kurz verweilen. „Indiana Swallow-Jones“ vermisste einen ausgeschriebenen Höhepunkt der Expedition. Auf der Lemuren-Insel sollte es einen direkten Kontakt mit den dort lebenden Affen geben. Einem Hinweis folgend wurde eine Groß-Ration Studentenfutter gebunkert.
Oran Utan Tropenhaus

Giraffen

Pelikan
Vor Ort ließ sich dann leider keiner der Kletterkünstler blicken. Am frühen Nachmittag hatten sie sich pappsatt zur Siesta zurück gezogen. Wer wollte es ihnen verdenken. Mach sehnsüchtig forschender Blick nach einer Hängematte zum kurzen Verschnaufen, blieb ohne Erfolg. Bei der Heimfahrt machte sich eine zufriedene Ruhe im Dreiachser breit. Eine moderne Zoo- Anlage wie in Gelsenkirchen, also nur in einstündiger Entfernung, lädt zum Wiederkommen ein. Hier will die Wildnis mitsamt der Bewohner entdeckt werden. So sind die Eindrücke immer etwas anders, nie vollkommen. Die Schwalben waren vom Erst-(Aus-)Flug begeistert.

Flamingos Kormorane
Buswrack 1 Buswrack 2

Goldwäscher 1

Goldwäscher 2

Alaska Diner Zoom- Bild

 

 

 

 

Jugendausflug 2009 
„Elspe, Karl-May-Festival“

Sa. 29.August . „Der Schatz in Silbersee“

 

„Swallow chief“ führte den Schwalbe-Stamm zu den Karl-May-Spielen nach  Elspe.

 

Nach den Sommerferien fieberte  die Radsport-Jugend von „Schwalbe“ Oelde dem jährlichen Jugendausflug entgegen. Am  Samstag ging es mit einer gut gefüllten Diesel-Droschke nach Elspe zu dem Karl-May-Stück „Der Schatz im Silbersee“. Zu diesem Anlass trägt der Schwalbe-Chef und oberster Jugendleiter „swallow chief“ Norbert Stemmer gerne einen stilechten Cowboy- Hut.  Bei der Auswahl des richtigen Modelles wählte er trotz widriger Ansagen  den Sommer- Hut und die Gruppe blieb tatsächlich vom Regen verschont.

Bevor die Oelder Drahtesel- Reiter in den Wilden Westen um den Colorado-River eintauchten, gab es mächtig viel zu erleben. Bei der Stuntshow zeigten die Action- Spezialisten unglaubliche Fähigkeiten zu Pferde und zu Fuß. Die Fäuste flogen, die Säbel rasselten, die Colts rauchten, Explosionen erschreckten und die bösen Buben flogen aus schwindelerregender  Höhe zu Boden. Das nötigte selbst den Schwalben maximalen Respekt ab. Lernen und staunen konnte man auch bei der Falknershow. Der Greifvogel-Spezialist präsentierte  seinen faulsten Schützling, die kleine Schleiereule „Molli“. Die Flug- und Fangkünste des Falken und des Rotmilans nötigten zum Applaus. Aus Sicherheitsgründen mussten die Zuschauer Pudelmützen oder ähnliches absetzen und verschwinden lassen. Adler „Steppi“ aus der kasachischen Karglandschaft regte zum Schmunzeln an, denn er ist aufgrund seiner Zwiesel-Erdloch-Jagd ein ebenso unermüdlicher „Wanderer“ auf der Erde wie majestätischer Flieger in den Lüften.

Danach zeigte eine Showgruppe aus Nashville / Tennessee das A-B-C der größten Rock-Bands aller Zeiten. Von „A“ wie AC/DC bis „Z“ wie ZZ Top.  Mittendrin durfte das „Hotel California“ von den Eagles nicht fehlen. Die Kopien von Kid Rock, Madonna und Lady Gaga und viele mehr sorgten für Beifallstürme.  Ein solcher brandete wenig später wieder auf, als Winnetou  in der ersten Szene mit der Untermalung eines kurzen Regenschauers,  auf der großartigen Naturbühne hoch zu Ross vom Bergpfad herunter kam und die Zuschauer sekundenschnell in seinen Bann zog. Das war kein Theater, da war alles echt: Der Häuptling der Apachen, Old Firehand, Sam Hawkins, die resolute Barfrau, die Bahnarbeiter, der Stamm der Utahs. Der lange Frieden zwischen den Bleichgesichtern und den Rothäuten wurde dann jäh unterbrochen. Eine Bande weißer Tramps war auf der Suche nach dem legendären Schatz im Silbersee und schreckte vor nichts zurück.

Die Zuschauer litten mit dem Großen Wolf, der seinen Sohn verlor, zeigten den bösen Buben die Fäuste, lachten mit Sam Hawkins „hihi , wenn ich mich nicht irre“. Old Firehand zeigte seine Treffsicherheit, die Krieger gruben das Kriegsbeil aus, die Tramps raubten und brandschatzten.  Die Hitze der Feuerbälle erreichte noch den hintersten Zuschauer, Rauchwolken verdunkelten den Himmel, Explosionen ließen alles zusammen zucken. Das Zittern der Erde durch die galoppierenden Pferde war noch zu Füßen der Karl-May-Fans spürbar. Imponierend fuhr  ein  schmauchendes  Stahlross  durchs Land. Erst als der  Schaufelrad-Dampfer am Ende  mitsamt den Räubern  und dem  Schatz in den Fluten des Colorados mitten auf der Bühne unterging, kehrte wieder Frieden ein im Wilden Westen.  Mit dem Indianergruß entließ Winnetou seine Freunde in die Heimat. Auf dem Weg dorthin fielen auch einigen Schwalben die Augen erschöpft zu und träumten weiter vom großen  Abenteuer .  Bald werden sie selber wieder im Sattel sitzen. Die Radballer schießen was das Zeug hält, die MTB-boys fahren einen heißen Streifen Berg und Tal und die Kunstfahr-Ladies „reiten“  auch rückwärts. „Swallow chief“  war mit seinem Oelder Stamm  sehr zufrieden: „How“ !

 

Sitzgruppe mit Jugendtrainer/in

 Die boys
Häuptling mit 2 Küken
Futterkrippe mit MTB

Schwalben auf den Sitzen

Naturbühne

 

 

Jugendausflug  2008

Am Samstag, den 31. Mai : FORT FUN   im Nebel !

Gruppe am Bus im Nebel

„Swallow chief“  führte große Jungschwalbenschar  zum Fort Fun !

In diesem Jahr konnte der Schwalbe-Vorsitzende Norbert Stemmer eine Rekord-Schüler-Schar zum Jugendausflug begrüßen. Kurzfristig musste der Bus eine Nummer größer gewählt werden, denn die Gesamtzahl der Ausflügler wuchs auf 47. Die Bereiche Kunstradfahren, Radball und Mountainbike waren fast vollzählig  vertreten. Mit dem Ziel „Fort Fun“ im Sauerland schlüpfte der „Schwalbe-Boss“ in die Rolle vom Häuptling  „swallow chief“  und führte die Gruppe sicher durch das Land der tausend Hügel zum „Ort der großen Freude“.

 „Swallow chief“  hoch zu Ross

Mit der modernen Umschreibung „wild – cool- action“ gab es Attraktionen am laufenden Band : Western Show,  Tatonka-Stunt – Show mit Sprüngen aus schwindelnder Höhe in ein kleines Becken, die Achterbahnen Devils Mine und Wirbelwind, die Stromschnellen-Fahrt Rafting Rio Grande, der Alpin Coaster Trapper Slider, und vieles mehr. Wegen Dauernebel war der Flug mit dem Wild Eagle leider nicht möglich. Die ganz wagemutigen bedauerten dieses nur kurz, denn andere Fahrgeschäfte warteten: Riesenrad, das verrückte Waschhaus, der Dark Raver, das Piratenschiff. Wer es gemächlicher mochte, drehte eine Runde mit dem Ami- Schlitten auf dem Beverly-Hill’s Drive.  Dort lebte dann auch Häuptling „Swallow chief“ auf, der die „wahnsinnigen“ Fahrgeschäfte mied wie der Indianer das Feuerwasser. Eine Runde mit der Marienkäferbahn oder ein Ausritt auf dem Pferdekarussel fanden seinen Beifall. So war eben für jeden etwas dabei. Diese 10-Stunden-Übung ließ manche Helden auf der Rückreise müde in die Polster sinken.

Gruppenfoto „Fort Fun“

 

 

Jugendausflug 2007   ins Detmolder Land

... am 19. Mai 2007

Bei den Oelder Radsport- Schwalben steht die Jugendarbeit  nach wie vor hoch im Kurs. Unter anderem kann man dieses  an den jährlichen  Ausflügen ablesen . Diese stehen seit fast 20 Jahren  unter der Leitung des heutigen 1. Vorsitzenden Norbert Stemmer und sind somit Chef-Sache. Die Bustour am letzten Samstag führte den Schwalbe- Nachwuchs ins Detmolder Land. Im Vorfeld hatte Stemmer einiges arrangieren müssen, damit das ganze Programm gut ablaufen konnte. Morgens früh ging es bei Nieselregen als erstes zum Hermannsdenkmal, welches die Tourenfreunde ebenfalls einige Male im Jahr ansteuern- dann allerdings mit dem Rennrad. Hier folgte gleich ein Tages- Höhepunkt, denn ein Großteil der „Jung-Schwalben“ hatte sich für einen „Höhenflug“ im Teuto-Kletterpark entschieden, welcher sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum großen Cherusker-Fürsten befindet. Es hieß also gleich: Einklinken ins Abenteuer. Ausgerüstet mit Helm und Klettergurt und einer intensiven Sicherheits- Unterweisung  erklommen die Mutigen verschiedene Geschicklichkeits- Parcours hoch in den Baumgipfeln.

Die „Ober-Schwalbe“ Stemmer war gar nicht böse darum, anstelle dieser wackeligen und schwindeligen Angelegenheit die zweite Gruppe auf anderen Pfaden zu begleiten. Eine Jungen- und eine Mädchengruppe  absolvierte als Alternativprogramm ein Hermann- Suchspiel. Neben der Telefon-Nummer vom Hermann musste unter anderem das Geburtsjahr des Erbauers E.v. Bandel ( 1800) herausgefunden werden. Die Grundsteinlegung 1841 und die Einweihung 1875 waren da noch die leichteren Aufgaben. Die Anzahl der Stufen bis zur Besucherplattform konnten abgezählt werden. Die Information, vor wie viel Millionen Jahren die Externsteine entstanden ( 70) , war tatsächlich an gleicher Stelle ausfindig zu machen. Gleichzeitig war es der Hinweis auf die zweite Station des Ausfluges. Der wunderschöne Park mit den mystischen Externsteinen war nur wenige Fahrminuten entfernt. Nachdem sich die Mädchengruppe bei der ersten Suchaufgabe als etwas gründlicher erwiesen hatte, bestätigten sie dieses auch an der nächsten Station. Hier waren Holzbrettchen mit Buchstaben abgelegt, die sich am Ende zu den Worten zusammensetzten: Schwalbe-Jugendausflug.

Nach der Abholung der begeisterten Klettergruppe ging es gemeinsam zum dritten Klassiker, der Adlerwarte in Berlebeck. Bei der „Flugschau“ waren die enormen Flugkünste des Rotmilans zu bestaunen und die mächtige Spannweite des Weißkopf- Seeadlers, Amerikas Wappentier. Der tapsige Gaukler und die Geier Gonzo und Wally sorgten für Heiterkeit. Bei den Ausführungen des sachkundigen Falkners wurde es nie langweilig, denn man musste jederzeit damit rechnen, dass die Greifvögel beim Landeanflug die Köpfe der Zuschauer streiften. So ging schließlich bei herrlichem Sonnenschein ein toller Jugendausflug zu Ende.